Saisonabschlussfeier 2025

„Keine Schuld ist dringender, als die, Danke zu sagen“. So heißt ein bekanntes Zitat des römischen Philosophen Marcus Tullius Cicero. Und die Antike ist heute aktueller denn je – denn „Danke“ sagte auch der Tennisclub Grün-Weiß Greding im Rahmen der Saisonabschlussfeier an seine Mitglieder.


Der Dank galt den Mannschaftsspielern, aber auch den vielen Helfern und Mitgliedern, die das ganze Jahr über unzählige Arbeiten und Aufgaben verrichten. Neben dem Dank gab es bei der Feier noch einen ausführlichen Saisonrückblick mit vielen Ehrungen. Die Mannschaften wurden für ihre Leistungen geehrt, die Mannschaft Herren 40 sogar mit einem Aufstieg. Ausgezeichnet wurden auch die Spieler mit den besten Bilanzen. Sie bekamen neben dem Applaus auch noch Tennisbälle. Alle Anwesenden erhielten zudem ein Essen vom Verein. Trotz etwas kühlerer Temperaturen entwickelte sich ein netter Tennisabend, bei dem man die Bilder der doch noch frischen Saison noch einmal an sich vorbeiziehen ließ.    

Diese Bilder griff Sportwart Thomas Ochsenkühn in seinem Vortrag auf. Er referierte über die Medenrunde 2025. Zunächst bedankte er sich bei allen Mannschaftsspielern für ihren Einsatz. Es ist nicht selbstverständlich Woche für Woche für den Verein die Knochen hinzuhalten. Alles in allem war es eine ordentliche Saison für die Grün-Weißen. 10 Mannschaften gingen ins Rennen. Hier gab es 26 Siege, bei einem Unentschieden und 30 Niederlagen, eine nahezu ausgeglichene Bilanz, ähnlich wie schon in den Vorjahren. Das Aushängeschild, die Damen 30, konnten in diesem Jahr die Landesliga nicht halten. Ein gewonnenes Spiel in einer starken Gruppe reichte für den Ligaerhalt nicht aus. Vier Spielerinnen hatten eine nahezu identische Bilanz aus Einzeln und Doppeln: Martina Wolfsteiner, Andrea Schneider, Carmen Hackner und Andrea Frank konnten in Einzel und Doppel jeweils vier Punkte für den TC erzielen. Wolfsteiner gewann dabei immerhin drei Einzel. Eine starke Leistung! Nicht unterfordert in ihrer Spielklasse war auch die erste Damenmannschaft. Sie belegte den fünften Rang im Endklassement. Woche für Woche zeigte man eine kompakte Mannschaftsleistung. Denn: starke Gegner gaben sich hier allwöchentlich die Klinke. Vor allem im vorderen Paarkreuz waren einstellige Leistungsklassen an der Tagesordnung. Umso bemerkenswerter die Bilanz von Sina Weingärtner. An Position zwei holte sie vier Einzelsiege und sechs Erfolge im Doppel. Grandios! Die zweite Vertretung der Damen landete auf Rang drei. Hier machte sich das gezielte Dienstagstraining von Stefan Daiser stark bemerkbar. Marina Gegenfurtner konnte hier die beste Spielbilanz erzielen. Einen guten dritten Rang holten sich die Vierziger-Damen. Auch hier gab es gleich vier beste Spielerinnen, nämlich Monika Reinhard, Stilla Schalk, Elli Stellamanns und Claudia Lang.  Mit dem sechsten Rang beendete die erste Herrenmannschaft die Saison. Günter Beck überzeugte hier mit vier gewonnenen Einzeln und zwei Doppelsiegen.  Rang sechs belegten die Herren 30. Franz Netter hatte hier die besten Ergebnisse und das an der schwierigen Einserposition. Vier gewonnene Einzel und fünf siegreiche Doppel sprechen eine deutliche Sprache. Eine starke Saison spielte die Herren 40 Mannschaft. Der Lohn dabei war dabei die Meisterschaft in der Nordliga eins und damit der Aufstieg in die Landesliga. Obwohl man selten komplett antreten konnte, gelang es, in den Spielen stets alles abzurufen. Kurios dabei: drei Spiele wurden jeweils ganz knapp mit fünf zu vier gewonnen, die letzten Punkte in spannenden Finaldoppeln sorgten hier für die Entscheidung. Für die Meistermannschaft kamen zum Einsatz: Daniel Geyer, Jürgen Regensburger, Christian Hobauer, Michael Beck, Martin Bauernfeind, Manfred Meier, Oliver Billner, Hans Müller sowie Georgios Fotopoulos. Christian Hobauer hatte hier die beste Spielbilanz. Er verlor weder ein Einzel noch ein Doppel. Auch Manfred Meier blieb komplett unbesiegt. Zwei starke Einzelleistungen. Die Herren 50 Mannschaft belegte Rang sieben, Christian Stadler war hier der beste Spieler. Vier Siege in den Einzeln und drei Erfolge in den Doppeln waren eine sehr gute Performance. Ganz knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt sind die Herren 60. In der Endabrechnung fehlten genau zwei Matches zu Platz eins. Im Saisonfinale wurde die Meisterschaft nur ganz knapp verpasst. Bester Spieler war hier wie im Vorjahr Rainer Rauchecker: Er blieb im Einzel unbesiegt und verlor nur ein Doppel. Mit seiner starken Vorhand zeigte er souveräne Spiele. Zusammen mit Stefan Daiser bildete er zudem ein kongeniales Doppel. Die beiden Akteure nahmen erstmals auch an der After-Work Meisterschaft teil und vertraten die grün-weißen Farben mehr als würdig. Man belegte hier Rang drei. Am Ende des Erwachsenenblocks bedankte sich Sportwart Thomas Ochsenkühn noch bei den Mannschaftsführern, die während der Saison doch einiges an Arbeit hatten.

Genug zu tun gab es auch wieder für Jugendwartin Birgit Leyrer. Sie schickte diesmal fünf Teams an den Start. Für viele Teams waren es die ersten Punktspielerfahrungen, angesichts dessen schlug man sich dabei recht wacker. Bei der Kategorie U 9 belegte man Rang fünf in der Tabelle. Die beste Spielbilanz hatte dabei Felix Riedel. Bei den Bambinis 12 schickte man gleich zwei Mannschaften ins Rennen. Man belegte mit der ersten Vertretung Rang fünf, die zweite Vertretung landete auf Rang sieben. Aus beiden Mannschaften konnte Leo Geidl hier die meisten Matches gewinnen. Die Mädchen 15 holten sich einen starken dritten Tabellenplatz. Mia Hubmer und Lenonie Trejo Cuevas konnten im Einzel und Doppel jeweils vier Spiele für sich entscheiden. Die Knaben 15 landeten auf Rang sechs. Tobias Jugl war hier der Akteur mit der besten Bilanz. Ein großer Dank galt hier den Betreuern bei den Mannschaftsspielen. Die Eltern übernehmen in der Regel diese Funktion und stellen sich dabei auch für sehr weite Auswärtsfahrten zur Verfügung  

„Keine Schuld ist größer als Danke zu sagen“. Thomas Ochsenkühn bedankte sich zum Abschuss noch bei Michael Beck. Dieser erstellt federführend mit seinem Team Jahr für Jahr das beliebte Heft Aufschlag. Ein spezieller Dank galt auch an das Team Breitensport mit Leiter Stefan Daiser. Montag für Montag leisten hier Joe Anacker, Horst Krause, Peter Rind und Marion Schneider ausgezeichnete Trainingsarbeit. Auch bei Christina Kaiser, Michael Beck und Horst Krause bedankte sich Ochsenkühn für das wöchentliche Kindertraining. Woche für Woche, auch in den Wintermonaten hält das Trio eine fundierte Übungsstunde ab und ermöglicht den blutigen Anfängern dadurch den Einstieg in den Tennissport. Großer Dank dann am Ende an die beiden Organisatoren der Abschlussfeier Kulturvorständin Annette Metzner mit Claudia Lang.  Mit einer perfekten Organisation sorgten die beiden wieder für einen schönen Tennisabend.