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14. Gredinger Jugend- und Nachwuchsturnier

14. Gredinger NachwuchsturnierGredinger Jugend- und Nachwuchsturnier 2012

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Spieltag 10.7.

11.7.11 (mbf) Es war ein echtes Finale, die Voraussetzungen wie vom Tennisgott geschaffen:

für beide Teams das letzte Spiel in der Saison, prächtiges Tenniswetter, eine Bombenkulisse, beide Mannschaften topvorbereitet, dazu noch ein Lokalderby: Was will man mehr. Das Finale TC Greding gegen TV Thalmässing - alles war angerichtet für ein echtes Endspiel. Doch leider war schon vorher klar, dass es bei dieser Art von Endspiel keinen Pott zu gewinnen gibt bzw. am Ende einer in den sauren Apfel beißen musste: Es war diese Art von Finale, das von Sportlern oft weniger geliebt wird: ein Endspiel, ein direktes Duell um den Abstieg. Doch zuzuschreiben hatten sich die beiden Mannschaften dieses Spiel nur sich selbst: Denn weder der Gastgeber, noch das Team aus Thalmässing hatten es in den fünf Spielen vorher geschafft die nötigen Punkte und Spiele einzufahren um vorzeitig gesichert zu sein. Die beiden Landkreisvertreter spielten eine äußerst durchwachsene Saison, Licht und Schatten wechselten. Beide hatten häufig mit dem Personal zu kämpfen, oder holten die entscheidenden Punkte nicht.

Greding ging mit der klar besseren Ausgangsposition in dieses Endspiel, reichten doch schon drei gewonnene Punkte für den Ligaerhalt, was die Sache natürlich wesentlich einfacher machte. Doch da man schon Pferde kotzen sehen hat, bzw. im Sport doch wirklich alles möglich ist, war auf beiden Seiten die Anspannung groß und in einigen Gesichtern auch deutlich zu spüren. Auf Gredinger Seite hätte es bedeutet, nach über 15 Jahren in die Kreisklasse 1 marschieren zum müssen, und diesen Schuh wollte sich natürlich niemand anziehen. Trotz der Brisanz des Matches lief es absolut fair ab und war von gegenseitigem Respekt geprägt. Den beiden Mannschaften war weitgehend klar: Sport gewinnt man niemals durch Worte, Respekt des Gegners ist oberstes Gebot, jeder Gegner ist zu achten und muss erst gespielt werden.

Doch nun geht es in die vollen, genauer gesagt in Runde eins: Auf Position vier stehen sich mit Martin Bauernfeind und dem für die Erste Mannschaft reaktivierten Altmeister Karl Lederer zwei ähnliche Spielertypen gegenüber. In einem harten und fairen Neutralisierungskampf steht es nach Eineinviertelstunden erst 4:4 – hier zog sich Karl Lederer nach starker Leistung eine Verletzung zu, so dass der erste Punkt an Greding geht. Tolles Tempotennis dann zwischen Dieter Schmidt und Manfred Meier, Schmidt gewinnt, so dass es Remis steht. Michael Beck hat gegen Martin Lederer im Supertiebreak alle Möglichkeiten den Punkt für Greding zu holen, vergibt diese jedoch. Mund abputzen weiter geht’s. Jetzt kommt die Runde Gredings. Jürgen Regensburger zeigt im Tiebreak einmal mehr seine Ausgebufftheit und kann sich im am Ende noch einmal auf den Punkt konzentrieren.  Jetzt kommt der Capitano. Den entscheidenden dritten Punkt besorgte dann der Capitano selbst. Daniel Geyer gegen Michael Heymanns. Geyer fängt furios an mit tollem Netzspiel, doch es wird noch einmal eine enge Kiste bei dem Geyer nach Rückstand im zweiten Satz noch einmal zurückkommt und den Sack zumacht. Sehenswert dabei die Aufschläge, das Spieltempp und die Vorhandkiller von Heymanns.  Das Spiel des Tages findet zur gleichen Zeit auf dem hinteren Court statt. Es war wohl eines der spektakulärsten Matche der Saison. An diesem Tag wohl auch das Match mit meisten Zuschauern und den kuriosesten Szenen: Alex Schnuffi Batz gegen Jürgen Lang – beides Offensivspieler garantierten Tennis pur. Im wohl längsten Spiel seiner Tenniskarriere wächst Batz in beiden Tiebreaks über sich hinaus und zeigte ein richtiges Klassematch. Die Emotionen wogen, ein Schlägerwurf landet bis in den obersten Baumwipfeln und soll angeblich ein Schwalbenweibchen beim Brüten gestört haben. Nach Rückstand im zweiten Satz kommt Batz gepusht durch die zahlreichen Zuschauer noch einmal zurück und spielt den wohl besten Tiebreak seiner Tenniskarriere. Hier heißt es nur noch Feuer frei – ein direkter Vorhandpunkt nach dem anderen sorgten für den vierten Punkt auf Gredinger Seite, so dass nach den Einzeln das Ziel auf Gredinger Seite schon erreicht ist. Die Doppel sind dann nur noch Ergebniskosmetik, hier holen die Gredinger noch zwei Punkte zum 6:3 Gesamtsieg.

Herren 1  Bezirksklasse 2  TC Greding – TV Thalmässing 6:3

Geyer-Heymanns

6:4/6:4

Beck-Lederer M.

3:6/7:6/7:10

Regensburger J.-Dotzer

6:3/3:6/10:6

Bauernfeind - Lederer K.

4:4 w.o

Batz – Lang

7:6/7:6

Meier – Schmidt

4:6/0:6

Beck/ Regensburger – Heymanns /Lederer K.

5:1/w.o.

Geyer/Batz  - Lang/Leder M.

3:6/6:1/10:7

Bauernfeind / Meier. /Schmidt - Dozter

2:6/4:6

Ein verrücktes Spiel in einer verrückten Liga in einer verrückten Saison Das letzte Saisonspiel der Dreißiger wurde in Neuzell mit 5:4 gewonnen. So kam man am Saisonschluss durch verrückte Ergebnisse und einen kampflosen Neun zu Null Sieg noch auf einen achtbaren zweiten Rang. Das Spiel gegen Neuzell war so verrückt wie das ganze Spieljahr. Mit einer kuriosen Doppelaufstellung ging man volles Risiko und wurde belohnt. Christian Hobauer und Georgios Fotopoulos holten im Einserdoppel mit ihrem Sieg den entscheidenden Siegespunkt. Fotopoulos hielt trotz Verletzung durch und zeigte eine famose Leistung. Christian Hobauer, Manfred Meier und Markus Falk hatten die Einzelpunkte besorgt. Oliver Billner und Martin Bauernfeind holten den zweiten Doppelpunkt.

 

Herren 30  Kreisklasse 1  Neuzell - TC Greding  4:5

Hobauer

6:0/6:0

Bauernfeind

6:0/1:6/7:10

Falk M.

6:2/3:6/10:5

Meier M.

6:3/6:2

Billner

1:6/2:6

Fotopoulos

2:6/1.6

Hobauer /Fotopoulos

6:3/6:4

Meier/Falk

2:6/3:6

Bauernfeind/Billner

1:6/6:2/10:8

Herren 70 TC Greding – ESV Flügelrad 0:6

Gilnhammer

1:6/1:6

Rother

1:6/1:6

Hoss

1:6/0:6

Frisch

1:6/0:6

Gilnhammer/Piotrowski

4:6/1:6

Rother/Hoss

0:6/2:6

Herren 40 Kreisklasse 3 TC Greding – ESV Flügelrad 0:6

Reinhard

2:6/0:6

Sicka

2:6/0:6

Dollinger B.

3:6/2:6

Hoffnann

5:7/6:4/10:7

Sorgatz

1:6/3:6

Sicka/Reimer

1:6/1:6

Reinhard/Dollinger

1:6/2:6

Hoffmann/Sorgatz

7:5/5:7/4:10

Herren 40 Kreisklasse 3 TC Schambach TC Greding 2:7

Hlavacek

6:2/6:0

Miehling

6:4/6:3

Weingärtner J.

0:6/1:6

Beck R.

4:6/6:1/4:10

Daiser S.

7:5/6:4

Vögele

6:0/6:4

Miehling/Beck

7:6/6:3

Hlavacek/Daiser

6:1/6:4

Weingärtner/Vögele

2:6/6:1/12:10

Herren 40 Kreisklasse 4  TSV Lenting - TC Greding – 2.4

Flemming M.

6:1/6:1

Meier R.

7:6/6:2

Ochsenkühn

3:6/6:4/10:5

Lang

6:0/6:0

Meier/Lang

4:6/6:1/5:10

Flemming/Rupp

4:6/5:7

Was für ein Spiel. In einem echten Tenniskrimi holten die Damen 1 in Weißenburg wiederum zwei Punkte, man ist nun richtig drinn in einem Lauf und hat es am letzten Spieltag sogar in der Hand Meister zu werden. Mit einer Topleistung ließ man in Weißenburg aufhorchen. Dazu lief man in einem neuen Outfit der allerfeinsten Sorte ein. Während bei den den Herren nach dem Endspielsieg gegen Thalmässing die Freude eher Verhalten war, gab es bei den Damen in Weißenburg Emotionen pur: Eine Laola-Welle ließ das Weißenburger Stadion so richtig wackeln – das ist echter Mannschaftssport. Und nun geht es am kommenden Wochenende um Meisterschaft um Aufstieg: mit einem direkten Duell gegen den TV Hilpoltstein – beide Mannschaften sind exakt Punkt und Spielgleich – könnte man auf eigener Anlage sogar Meisterschaft und Aufstieg feiern. Ein großes Spiel mit einer  große Zuschauerkulisse dürfte in jedem Fall gewiss sein. Da man als Saisonziel den Klasseerhalt hatte kann man so oder so befreit aufspielen. Martina Beck wie immer souverän an Position eins. Andrea Schneider spielte an diesem Tag wie aus einem Guss. Hochkonzentriert und agressiv ließ sie an Position drei ihrer Gegniern keine Chance. Als Joker stach diesmal Carina Meier, die an Position sechs einen wichtigen Punkt einfuhr. Die Doppel dann nichts für schwache Nerven. Nach einem sensationellen Kantersieg von Beck/Schneider- beide entwickeln sich mittlerweile zu wahren „Netztigern“ . Höhepunkt des Tages. Eva Pfaendner und Carina Meier in einem Jahrhundertdoppel. Die beiden wehrten sage und schreibe sieben (!), ich wiederhole sieben Matchbälle ab und gewannen den etscheidenden Siegpunkt.        

Damen 1 Kreisklasse 2 Weißenburger Tc- TC Greding 4:5

Beck

6:3/6:3

Pfaendner

7:5/2:6/8:10

Schneider

6:1/6:0

Neumeier

2:6/1:6

Schmauser

2:6/3:6

Meier C.

6:4/6:2

Beck/Schneider

6:0/6:1

Pfaendner/Meier

6:7/7:6/10:4

Neumeier/Schmauser

4:6/5:7

Damen 40  Kreisklasse 2 FV Dittenheim – TC Greding 3:6

Weingärtner A.

4:6/7:5/8.10

Lang C.

6:4/5:7/10:7

Beck C.

7:6/2:6/8:10

Winkler R.

6:2/6:0

Wagner E.

1:6/1:6

Scheider M.

1:6/0:6

Weingärtner/Beck

7:6/6:7/9:11

Lang/Winkler

1:6/0:6

Reinhard/Wagner

0:6/1:6

Starke Leistung der Kleinsten. Parallel zum Topspiel der Ersten gingen die Kleinsten an den Start und machten es ebenso gut: mit einem 6:0 Sieg gegen Katzwang ließ man aufhorchen. Der Jüngste im Team, Stefan Beck, gewann das Spitzenspiel souverän. Ebenso stark Patrick Reinhard mit sicherem Grundlinienspiel. Nervenstark Florian Gürtler mit einem knappen Supertiebreaksieg. Immer besser in Fahrt kommt Bastian Falk, der mit seiner Killervorhand wieder zwei schöne Punkte beisteuerte.

Knaben 14 Kreisklasse 3 TC Greding – ARSV Katzwang 6:0

Beck S.

6:2/6:2

Reinhard P.

6:0/6:3

Gürtler

4:6/6:2/10:8

Falk B.

6.0/6:0

Beck/Falk

6:3/6:2

Reinhard /Gürtler

6:0/6:1

Zielbewusst auf Meisterkurs. Nur noch ein Spiel – die Junioren können den Aufstieg schaffen. Mit einem klaren 4:2 schickte man die Mannschaft aus Eichstätt nach hause. Günter Beck, Benedikt Meir, Jakob Dollinger sowie Beck/Meier im Doppel holten die nötigen Punkte.

Herren 18 Kreisklasse 3  TC Greding – DjK Eichstätt 4:2

Beck G.

6:0/6:1

Meier B.

6:2/6:2

Flemming M.

1:6/1:6

Dollinger J.

6:1/6:2

Beck/Meier

6:0/6:2

Flemming/Dollinger

5:7/6:7

Bambini Kreisklasse 2 Stadtpark Schwabach – TC Greding 2:4

Beck S.

6:2/6:1

Wagner

2:6/1:6

Scheider

0:6/0:6

Flemming L.

3:6/2:6

Wagner/Schneider

5:7/7:6/10:3

Beck/Flemming

6:3/6:2

M 12 Bambini Kreisklasse 3 Kipfenberg – TC Greding 6:0


Dienstag, 22. Mai 2012

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