Bericht 02.-04.07.10
05.07.10 (mbf) „Werd ich zum Augenblicke sagen verweile doch – du bist so schön!“
Das lehrte uns schon Johann Wolfgang von Goethe vor Jahrhunderten in seinem Meisterwerk Faust. Und am vergangen Sonntag war wieder einmal so ein Tag, an dem einen sofort das Zitat unseres berühmtesten Dichters in den Sinn kam: Die erste Gredinger Herrenmannschaft ließ es mit einem absoluten Knallersieg in Thalmässing so richtig krachen. Zwar ging es weder um Auf-, noch Abstieg, doch wie immer war das alte Prestigeduell heiß umkämpft bis zum Schluss. Umso größer natürlich der Jubel. Faustpfand diesmal: Greding spielte Doppel wie aus einem Guss. Gegen die als stark eingeschätzten Thalmässinger Paarungen spielte man sich in einen wahren Rausch, so dass man das Derby letztendlich mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Doch jetzt der Reihe nach:
12.53 Uhr Thalmässinger Ortszeit: Das Schlusseinzel zwischen Martin Lederer und Daniel Geyer ist im vollem Gange: Es wird wohl über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Kulisse ist prächtig, denn alle Einzel sind schon beendet. Alex Batz und Manfred Meier gewannen, Jürgen Regensburger – an diesem Wochenende im Doppeleinsatz unterlag est knapp im Super-Tiebreak. Punktemaschine Manuel Dotzer, Stefan Pohlers sowie Michael Heymanns auf Thalmässinger Seite reüssieren. Somit steht es drei zu zwei für Thalmässing. Geyer muss also gewinnen, ansonsten wäre Greding schon vorzeitig so gut wie weg vom Fenster. Martin Lederer spielt bis Mitte des zweiten Satzes famoses Tempotennis, und ist auf der sicheren Gewinnstraße. Knallharte Vorschläge und eine bombastische Crossrückhand machen Daniel Geyer das Leben schwer, den Thalmässinger Zuschauern dagegen so richtig Spaß.
13.15 Uhr: Urplötzlich reißt der Faden bei Lederer. Er lässt gewaltig nach, Geyer kommt auf und findet endlich zu seinem gewohnten Spiel. Die „Super-Martin“ Rufe aus dem Thalmässinger Häuschen werden seltener, die „Yes-Come-one“ Rufe aus dem fulminanten Gredinger Block dagegen lauter.
13.44 Uhr Geyer biegt den zweiten Satz um, spielt fast fehlerfrei und findet die richtige Mischung aus Sicherheit und Tempo. Geyer kontrolliert das Spiel und entschiedet den Super-Tiebreak souverän für sich. Es steht pari drei zu drei. Die Doppel müssen also entscheiden.
14.28. Uhr: Die Doppel sind in vollem Gange. Ein Augenschmaus für alle Tennisfreunde auf dem Einser. Beck/Dittmar gegen Pohlers/Heymanns. Das Tempotennis sorgt hier für Ballschwund. Beck und Heymanns prügeln so hart, dass der Filz nach einem Satz schon fast weg ist. Die Schmetterbälle von Dittmar und Pohlers sind so sicher, dass nahezu zwei Dosen Bälle als direkte Punkte in die Wiese fliegen.
14.34 Uhr: Aussichtloser Rückstand für Batz /Geyer im ersten Satz. „Du spielst wie ein Balletttänzer!“ erste Unmutsäußerungen von Alex Batz auf Gredinger Seite.
14.38 Uhr: Regensburger/Meier haben den ersten Satz für sich entschieden.
14.40 Uhr: Die Erde bebt, Vorhandkracher von Alex Batz
14.42/43 Uhr: Zwei Sensationsballwechsel auf Platz eins. Michael Beck wehrt einen Jahrhundertball am Netz ab. Eine Minute später spielt Stefan Pohlers einen viel beklatschten Schmetterschlag zwei Meter (!) hinter der Grundlinie.
15.10 Uhr: Jetzt geht es in die vollen – die Entscheidung naht. Geyer/Batz haben nach tollem zweiten Satz den Super-Tiebreak erreicht und spielen sich in einen wahren Spielrausch. Führungskraft Capitano Geyer und Alex Batz mit Vorhandschlägen, die den Gegner am Netz förmlich umreißen, ziehen auch im Supertiebreak nach vorne und haben es nun in der Hand.
15.12 Uhr: „Das ist Tennis!“ – Beck/Dittmar holen nach einem packenden Doppel den vierten Punkt für Greding.
15.18: Uhr: Lang/Lederer holen im schon laufenden Super-Tiebreak auf. Es wird noch einmal eng. Die Thalmässinger Fan-Gruppe wird noch einmal laut
15.20 Uhr: Return Manfred Meier, Jürgen Regenburger mit seinem dreiundzwanzigsten Punkt am Netz
15.21 Uhr: Court Geyer/Batz: Matchball für Greding - Spielstand neun zu acht für Greding. Gespenstische Stille auf der Anlage. Alle Sinne der Zuschauer fokusieren sich auf den Court. Man spürt nur den Hauch des Windes, ein Zuschauer meint sogar den Sand riechen zu können. Es knistert, die Spannung ist greifbar, sie steht förmlich über der Anlage. Die Protagonisten warten mit angespannten Gesichtszügen wie in Stein gemeißelt auf den vielleicht allerletzten Ball. Aufschlag Greding – die gelbe Filzkugel fliegt mehrmals hin und her, Thalmässing schlägt ins Netz. Aus und vorbei. Punkt für Greding – lauter Jubel Gesamtsieg.
15.22 Uhr: Laute Jubelschreie von Daniel Geyer, mit zwei eingebrachten Punkten hat er sich diese auch redlich verdient.
15.24 Uhr: Die Sieger ziehen vom Platz und werden von den Gredinger Fans abgeklatscht. Ein Zuschauer schießt sogar noch ein Erinnerungsfoto.
15.40. Uhr: Jürgen Regensburger und Manfred Meier gewinnen ebenfalls und holen einen nicht geahnten Gesamtsieg für Greding
Bezirksklasse 2 TV Thalmässing – TC Greding 3:6
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Geyer |
6:7/6:4/10:5 |
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Beck |
4:6/4:6 |
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Regensburger |
6:1/4:6/6:10 |
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Dittmar |
2:6/1:6 |
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Batz |
6:3/6:3 |
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Meier |
4:6/6.1/10:3 |
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Beck/Dittmar |
6:3/6:4 |
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Geyer/Batz |
3:6/6:1/10:8 |
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Regensburger/Meier |
6:4/7:6 |
„Werd ich zum Augenblicke sagen verweile doch – du bist so schön!“ Schon wieder einen Tabellenführer gestürzt. Mit einer Topleistung gegen einen starken Gegner sicherten sich die Dreißiger vorzeitig den Klassenerhalt. Der Gegner war eine harte Nuss, mit eine Topaufstellung ging man daher ins Rennen und konnte das Spiel dann knapp für sich entscheiden. Herausragend diesmal das Einserdoppel. Markus Falk und Christian Hobauer schlugen auf wie von anderem Stern und schlugen das nicht gerade schlechte Einserdoppel mit der sogenannten „Brille“ 6:0/6:0. Günstig war natürlich die vier gewonnen Einzel. Bei einer besseren Auswärtsbilanz sowie einer besseren Spielbilanz wäre für die Dreißiger in dieser Saison sicherlich noch mehr drinn gewesen.
Kreisklasse 1 Herren 30 TC Greding – TSV Etting 5:4
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Hobauer |
1:6/6:1/10:6 |
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Regensburger |
6:3/6:1 |
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Falk |
3:6/1:6 |
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Bauernfeind |
6:4/7:5 |
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Meier |
6:0/6:1 |
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Billner |
2.6/2:6 |
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Hobauer/Falk |
6:0/6:0 |
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Regensburger/Billner |
4:6/7:6/4:10 |
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Bauernfeind/Meier |
2:6/6:4/9:11 |
„Werd ich zum Augenblicke sagen verweile doch – du bist so schön!“ Stakre Vorstellung der Zweiten. Hier dürfte die Klasse nun gesichert sein. Manuel Batz und Christian Hillebrand souverän, Capitano Thomas Ochsenkühn mit starken Nerven und Jan-Patrick Weingärtner mit einem Guiness-Buch verdächtigen Supertiebreaksieg schufen die Grundlage, die in den Doppeln dann veredelt wurde.
Kreisklasse 2 Herren TC Greding II – TC Rednitzhembach 6:3
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Netter |
5:7/4:6 |
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Beck R. |
3:6/6:4/9:11 |
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Batz M. |
6:3/6:3 |
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Hillebrand |
6:4/6:0 |
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Ochsenkühn T. |
4:6/6:3/11:9 |
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Weingärtner J:P. |
4:6/7:5/17:15 |
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Netter/(Ochsenkühn |
6:4/6:2 |
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Batz/Hillebrand |
6:1/6:1 |
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Beck/Weingärtner J.p. |
6:3/3:6/7:10 |
Damen 18 TC Greding – TC Kipfenberg 2:4
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Meier C. |
4:6/0:6 |
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Reinhard M.C |
2:6/5:7 |
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Metzner F. |
6:1/6:1 |
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Mosburger Mi. |
w.o |
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Reinhard/Metzner |
7:5/1:6/10:4 |
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Meier/Mosburger |
1:6/2:6 |
Bambini Katzwang – TC Greding 4:2
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Flemming L. |
6:2/6:3 |
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Fotopoulos K. |
6:2/6:1 |
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Mahler |
0:6/0:6 |
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Brinnich |
4:6/0:6 |
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Fotopoulos / Härteis |
6:7/6:7 |
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Flemming/Miehling |
3:6/6:7 |
Herren 18 Weißenburger TC – TC Greding 6:0
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Nickl |
1:6/4:6 |
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Meier B. |
0:6/2:6 |
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Daiser C. |
3:6/3:6 |
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Lang M. |
1:6/0:6 |
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Nickl/Meier |
w.o |
|
Daiser/Lang |
w.o |
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