Abschluss Mannschaften
Ein fettes grün für Harmonie und Ruhe umwob das vergangene Tennisjahr in Greding. Bei einem positiven Klima auf der Anlage halfen sich die Mannschaften und unterstützten sich gegenseitig. Man präsentierte sich im Verein diesmal wieder als eine echte Einheit.
Gelb für Ausgleich und Mitte: Solide und konstant, mit wenig Ausreißern, so verlief die komplette Medenrunde. Große Klatschen waren selten, alles hat sich in der Mitte eingependelt. Extrem positive Ausschläge nach oben gab es auch nicht zu entdecken. Die Ergebnisse sind Jahr für Jahr ziemlich ähnlich, wohl auch weil das Fundament an weitgehend gleich bleibt. Trotz Klinsmanns Grundsatz „jeden Spieler täglich besser zu machten“ macht man als Erwachsener nämlich keine extremen Kilometersprünge mehr. Oft ist es schon ein Erfolg, sein Niveau überhaupt zu halten.
Rot für Ruhm, für Erfolg und Glück – diese Farbe brachte die erste Damenmannschaft so richtig zum Leuchten: Ihr Aufstieg gab schließlich Grund zum Feiern, war er doch der einzige in dieser Spielzeit und damit auch der erste seit langer Zeit.
Sportliches Aushängeschild im Verein war wie jedes Jahr die erste Herrenmannschaft in der Bezirksklasse 2. Mit Platz drei in der Endabrechnung lag man ihm Rahmen – von Anfang an hatte man nichts mit dem Abstieg zu tun. Für das Konzert der Großen reichte es leider nicht ganz – hier fehlten dann doch die letzte Konsequenz und Besessenheit. Bei den Spielen der „Ersten“ sahen die TC-Zuschauer sicherlich das sportlich hochwertigste Produkt im Verein. Die Spiele hätten durchaus eine höhere Zuschauerzahl verdient gehabt. Für die neue Spielzeit gilt es nun junge Kräfte langsam an das entsprechende Spielniveau heranzuführen um die Klasse auch in den nächsten Jahren halten zu können.
Kultteam Nummer eins war diesmal die Zweite Herrenmannschaft. Mit drei gewonnenen Spielen schlug man sich achtbar. Zwar war die Aufstellung wie jedes Jahr eine kleine Wundertüte, doch ersparte man sich eine Zittersaison wie im Vorjahr. Spieltermine nach Sommerfest und Volksfest verlangten dem Team zudem eine Höchstmaß an Selbstdisziplin ab. Alex Batz hatte wieder einmal die beste Spielbilanz und dürfte nun schon schön langsam zu Höherem berufen sein. Daneben sicherte sich die Mannschaft einen weiteren Titel: „So ein Tag…- Oh wie ist das schön..! Den Preis für die beste und mit Abstand lauteste Teamfeier nämlich.
Die Mannschaft der Herren um Mannschaftsführer Georgios Fotopoulos hatte in der neuen Spielklasse ein hartes Los. Man konnte kein Spiel gewinnen, verkaufte sich aber teuer. Peter Miehling konnte mit der besten Spielbilanz aufwarten. Er gewann immerhin drei Einzel und drei Doppel.
Achtbar aus der Affäre zog sich das Team der Herren 40. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen lag man im Tabellenmittelfeld. Sepp Weingärtner verdiente dabei Kilometergeld und war mit großen Einsatz in mehren Mannschaften im Einsatz. Reinhard Ochsenkühn und Bilanzbester Stefan Daiser sowie Mirko Flemming und Rainer Beck unterstützen ebenso die Herrenteams.
Die Herrenmannschaft 55 schaffte in ihrer Gruppe ein Remis. Ansonsten war diesmal nichts zu holen, die Gegner waren zumeist nicht von schlechten Eltern. Hans Hoffmann hatte noch die beste Bilanz zu verzeichnen.
Für die Mannschaft Herren 70 galt in der Regionalliga: Nur Niederlagen, aber bleibende Eindrücke. Fahrten in die Tennismetropolen Bayerns, das Gastspiel des 1. FC Nürnberg sowie die 70er Feier werden mit dem Jahr 2008 unvergessen verbunden bleiben. Mit etwas mehr Glück im Super-Tie-Break – dieser erwies sich im gesamten TC wie schon im Vorjahr als deutliche Ergebnisbremse - wären durchaus achtbarere Resultate im Bereich des Möglichen gewesen.
Ein echter Farbtupfer war dagegen die Leistung der Damen 1. Endlich konnte man die Niederungen der untersten Klasse verlassen und den anvisierten Aufstieg feiern. Souverän gewann man alle fünf Spiele und marschierte damit absolut verdient eine Etage nach oben. Besonders bemerkenswert: es war im TC Greding seit Jahren. der erste Aufstieg im Erwachsenenbereich. „Ohne Fleiß kein Preis“ - der Damenaufstieg könnte für andere Mannschaften durchaus Wegweiser und Fingerzeig sein: Keine andere Mannschaft war so oft und so vollständig im Mannschaftstraining, keine andere Mannschaft zog auch außerhalb ihr Trainingsprogramm so konsequent durch. Sport hat also immer etwas mit Training und Üben zu tun, und bei den Damen wurde der Trainingsfleiß auch wirklich belohnt. Aus einem homogenem Team die beiden Spitzenspielerinnen Martina Beck und Waltraud Ochsenkühn heraus: die schwierigen vorderen Punkte räumten die beiden gnadenlos ab.
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