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Spieltag vom 22.6.08

23.6.08 (mbf) Man nennt es „Déjà-Vu“-Erlebnis. Man meint an einem bestimmten Ort schon gewesen zu sein, oder etwas schon einmal genau so erlebt zu haben. Dieses bekannte psychologische Phänomen gab es am vergangenen Wochenende wieder auf der Tennisanlage in Greding zu beobachten: Extrem heiße Temperaturen, ein Fußballgroßereignis und das traditionelle Stadtkapellenfest in der angrenzenden Heinrich-Herold-Anlage. Alles schon einmal dagewesen? Im Abstand von zwei Jahre gibt es nämlich Ende Juni immer einen Spieltag der nahezu identisch ist. Er unterscheidet sich von seinen Vorgängern jeweils nur in Nuancen: Beim „Déjà-Vu“- Spieltag 2008 waren es diesmal gefühlte 40 Grad im Schatten, beim Fußball wetteifert gerade  „Schwarz-Rot-Gold“ mit dem Halbmond, und beim Tennisspielen konnte man unter den Klängen von Ernst Mosch groß aufspielen. Es war also wieder alles angerichtet, sogar der Terminplaner hatte für das zweijährige Revival noch seinen Teil beigetragen: Ein Doppelspieltag zu hause, dazu noch erste und zweite Herren, ein fröhliches Familientreffen mit hochinteressanten Begegnungen also. Bei der Ersten gastierte der Tabellenführer, bei der Zweiten stand ein echtes Abstiegsendspiel an. Doch die Zuschauerkulisse war so mau wie selten. Nur eine handvoll Zuschauer wagten während des Tages einen Blick auf die Tennisplätze. Viele zogen das Freibad vor, oder waren von diversen Autokorsos noch verschlafen

Doch das kommen hatte sich wie immer gelohnt, denn interessant waren die Spiele allemal. Während „Egerland-Heimatland“ im Hintergrund die Zweite Mannschaft mehr als beflügelte, wirkte sie für die Erste anscheinend eher lähmend: Denn gegen den Talentschuppen und voraussichtlichen Aufsteiger vom Club-Am-Marienberg 3 gab es rein gar nichts zu bestellen, hier hätte wahrscheinlich auch ein Hard-Rock-Konzert nichts ausrichten können. Denn eines wurde deutlich: die Youngsters aus der Noris waren den Gredingern vor allem in Punkto Spieltempo überlegen.

Bezirksklasse 2: TC Greding - Club am Marienberg III 1:8

Geyer D.

0:6/1:6

Hobauer C

1:6/2:6

Beck M.

6:3/5:7/1:6

Regensburger J.

4:6/3:6

Dittmar

4:6/4:6

Meier M.

4:6/2:6

Geyer/Hobauer

w.o

Beck/Regensburger

w.o

Dittmar / Meier

w.o

Besser lief es dagegen für das Team der Zweiten Mannschaft, um den Aushilfskapitän Alexander Batz. Die Mannschaft gewann ihr Spiel klar mit 8:1 und sicherte sich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft bewies tollen Teamspirit. Alex Batz mit einem klaren Kantererfolg, und sein hochmotivierter Bruder Manuel brachten die ersten Gredinger Punkte. Oliver Billner, der immer besser in Fahrt kommt, sowie Daniel Regensburger, mit knallhartem Vorhandcrossbällen reüssierten des weiteren in ihren Einzeln. Und zu den Doppel wurde dann noch Spezialist Reini Ochsenkühn eingeflogen – und für ihn gilt nur eine Formel: Schmetterball ist gleich Punkt. Ochsenkühn war wie Sepp Weingärtner auch am Vortag im Einsatz. Was echte Sportler sind bewies einmal mehr Sepp Weingärtner bei seinem Einsatz für die Gredinger Zweite. Kurzfristig eingesprungen absolvierte er bei Sahara-Temperaturen sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein wahres Marathon-Match und war dabei allein im Einzel 6 (!) Stunden im Einsatz. Bei seinem schon sicher geglaubten Spiel bei der Zweiten ließen verständlicherweise die Kräfte etwas nach, so dass er knapp unterlag.  Alles in allem: echter Sportsgeist. Kein Kneifen, kein Drücken und Lamentieren, sondern sich stellen auf der Wettkampfbühne. Ganz großes Tennis eben.

Herren 2; Kreisklasse 2  TC Greding – TC Redntihembach II 8:1

Bauernfeind

6:2/6:3

Batz A.

6:2/6:0

Regensburger D.

6:4/6:3

Weingärtner J.

6:3/5:7/3:6

Billner O.

6:1/6:0

Batz M

6:4/6:3

Batz M/Regensburger

6:3/4:6/13:11

Bauernfeind/Batz

6:4/6:1

Billner/Ochsenkühn

7.5/7.5

Und schon am Vortag hatte Weingärtner seinen Auftritt. Beim der 7.2 Niederlage in Etting wurden Drei Einzel erst im Dritten Satz verloren. Daiser/Ochsenkühn und Flemming/Vögele bewiesen ihre Doppelstärke und sorgten für entsprechende Ergebniskosmetik. :Die Mannschaft Herren 40       reisklasse 4 :

Herren 40 TSV Etting – TC Greding 7:2

Beck R.

4:5/5:7

Weingärtner J.

4:6/6:4/6:4

Dr. Metzner

6:2/6:2

Flemming M.

2:6/6:2/2:6

Meier R.

6:4/4:6/1:6

Ochsenkühn R.

3:6/4:6

Dr. Metzner/Meier

2:6/6:2/13/15

Daiser/Ochsenkühn

6:4/6:0

Flemming/Vögele

6:4/6:0

 

Kein Deja-Vu Erlebnis war das Regionalligaspiel der Senioren 70. Denn die Liga ist Neuland und jedes Spiel etwas Besonderes. „Deja-Vu“ dagegen wie immer das Team. Harmonisch wie eh und je präsentierte sich die Truppe von Hans-Georg Piotrowski. Hier hat jeder seinen Platz, der Wohlfühl-Faktor steht hier seit jeher im Vordergrund. Man unterlag dem TB Erlangen vor heimischen Publikum mit 1:5. Otto Gilnhammer unterlag im Spitzeneinzel knapp im Tie–Break. Mit seinem langjährigen Partner Dieter Rother gewann er wieder einmal das Spitzeneinzel. Bei den anderen Spielen gab es jeweils nur wenig zu ernten.

Herren 70 Regionalliga: TC Greding – TB Erlangen 1:5

Gilnhammer

1:6/6:4/7:10

Rother

4.6/3:6

Höllinger

1:6/2:6

Hoss

1:6/1:6

Gilnhammer/Rother

6:3/6:0

Hoss/Frisch

3:6/3:6

 

 

 

 

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