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14. Gredinger Jugend- und Nachwuchsturnier

14. Gredinger NachwuchsturnierGredinger Jugend- und Nachwuchsturnier 2012

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Pressebericht vom 28.10.2006 in der Originalfassung

Doppeltes Double beim TC Greding

(mbf) Vereinsmeisterschaft, Herbstwanderung und Weinfest.

Das waren noch einmal drei richtige Paukenschläge zum Saisonausklang des TC Greding. Und die hatten     es diesmal so richtig in sich: Ob Sport, Natur oder Kultur. Alle drei Veranstaltungen hatten es in sich, waren bestens besucht und belegten damit einmal mehr, dass auch     der Spätherbst im Tennisclub nicht langweilig sein muss. Und so geht man noch einmal mit einem positiven Eindruck in die verdiente Tenniswinterpause.   
„Dies ist ein Herbsttag wie ich ihn selten sah“ – bei Bilderbuchwetter  wanderten die Tennisfreunde auf den Spuren des Imperium Romanum. Und so führte die traditionelle Herbstwanderung diesmal auf einer historischen Route. Entlang des Limesverlaufs nämlich – des Streitwalls, der die römische Provinz Rätien sichern sollte. Knapp 30 Tennisfreunde waren der Einladung gefolgt und freuten sich bei herrlichem Herbstwetter über eine tolle Wanderung. Über Erkertshofen ging es nach Titting - dort gab es zwar kein römisches Gelage, dafür konnte man aber so richtig deftig bayrisch essen.

Und die kulinarische Woche wurde dann auch acht Tage später noch fortgesetzt: Beim traditionellen Weinfest hätte auch Bachus, der römische Gott des Weines, seine helle Freude gehabt. Agnes Sorgatz und Annette Metzner hatten wieder ein tolles Programm vorbereitet:  Bei Federweißen, erlesenen Weinsorten und kulinarischen Schmankerln ließ man es noch einmal so richtig krachen und so wurde das Weinfest wieder eine Veranstaltung der Extraklasse. Das Clubheim erlebte einen wahren „Run“, bei überragendem Besuch platzte es an diesem Oktoberabend aus allen Nähten. Höhepunkt natürlich: die Ehrung der Sieger der Vereinsmeister 2006, die mit Spannung erwartet wurde.

Denn die „VM“ hatte es diesmal so richtig in sich. Packend wie immer war die Königsklasse, die Herrenkonkurrenz. Bei einem starken Teilnehmerfeld von 20 Spielern hatte sie ihren Namen alle mal verdient.  So standen sich nach den Vorrundenspielen im Halbfinale die erwarteten Favoriten gegenüber: Daniel Geyer, Jürgen Regensburger, Michael Beck und Uwe Dittmar. „Der Lauf des Uwe Dittmar“ – die Nummer eins der zweiten Mannschaft spielte das Turnier seines Lebens und konnte im ersten Halbfinale den Geheimfavorit Michael Beck überraschend klar besiegen. Und Dittmars Spielrausch hielt auch im Endspiel an. Nach Gleichstand nach Sätzen musste Dittmar jedoch verletzungsbedingt  aufgeben, so dass sich Daniel Geyer den Titel sicherte und sich nun Herrenvereinsmeister 2006 nennen darf. Vorher hatte Daniel Geyer seinen Teamkollegen Jürgen Regensburger im zweiten Halbfinale klar besiegt. Und Geyer darf sich nun sogar „Doublegewinner“ nennen: zusammen mit Michael Beck gewann er den Titel im Doppel. Siegerin bei der Damen eins Gruppe wurde wieder einmal Martina Beck – sie sicherte sich zum wiederholten Male den Titel im Einzel und unterstrich einmal mehr ihre spielerische Dominanz. Ein Highlight diesmal die Partien in der Damen B-Gruppe: Denn hier reifen viele hoffnungsvolle Talente heran, die größtenteils erstmals an einer Vereinsmeisterschaft teilnahmen. Begeisternde Spiele, Dramatik pur und Kampf bis auf Messerschneide – die Damen standen der Herrenkonkurrenz in nichts nach. Eminent spiel- und nervenstark präsentierte sich die spätere Turniersiegerin Andrea Herrler: sie konnte alle engen Matches letztendlich für sich entscheiden. So stand sie in der Vorrunde gegen Catharina Sorgatz schon vor dem Turnieraus. Und im Halbfinale setzte sie sich dann gegen ihre Trainingspartnerin Carmen Hackner knapp in drei Sätzen durch. Im zweiten Halbfinale bezwang Tanja Neumeier Michaela Schmauser, so dass sich Andrea Herrler und Tanja Neumeier dann im Endspiel gegenüber standen. Mit 7:5/6:3 konnte sich Herrler durchsetzen und sicherte sich somit zum ersten mal den Titel des Vereinsmeisters. Damendoppelsieger wurden Martina Beck und Anette Metzner. Des weiteren wurde noch eine Mixedkategorie ausgespielt: Hier siegte souverän Lizi Ehrl/ Christian Misslbeck gegen die Überraschungszweiten Julia Dollinger /Thomas Ochsenkühn. Ein echter Klassiker war das Endspiel der Senioren. Hier sah man sich an die Davis-Cup Spiele der späten achtziger Jahre zurückversetzt: Tennisspiele nämlich, die nicht enden wollen, und bei denen man an einem Fernsehabend gleich mehrmals zum Kühlschrank wandern musste.  Und konnte das Siegerdoppel erst nach über drei Stunden ermittelt werden, so ausgeglichen und umkämpft war das Finale. Immerhin waren sich die beiden besten Seniorendoppel des TC Greding gegenübergestanden: Otto Gilnhammer und Dieter Rother gegen die beiden Doppelspezialisten Robert Dilger und Hans-Georg Piotrowski. Mit 2:6/7:6/7:6 (!) setzten sich Gilnhammer/Rother erst im Fotofinish durch und sicherten sich so den Titel des Doppel-Vereinsmeisters 2006.
Und so mancher erinnerte sich bei der Siegerehrung noch an die entscheidenden Ballwechsel und an insgesamt tolle Begegnungen.  Sportwart Daniel Geyer und Vorstand Gert Sorgatz ehrten die strahlenden Gesichter. Auch wenn sie für die Sieger keinen römischen Lorbeerkranz parat hatten. Pokalen und kleine Präsente, dazu noch der verdienten Applaus der versammelten Mitglieder – die Sieger gingen allesamt zufrieden nach hause.


Dienstag, 22. Mai 2012

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