26.06.2005 (Bericht zum 9. Spielwochenende)
Greding (mbf) - Zuerst hatten wir kein Glück – dann kam auch noch Pech dazu.“ Was der Ex-Bayern Star Jürgen Wegmann schon vor Jahren leidvoll erfahren musste, wurde für den TC Greding erst in dieser Spielzeit zur bitteren Realität: Eine klassische Pechsträhne nämlich. Während für den Ex– Münchner das Tor wie vernagelt schien, gab es für die Gredinger Tennisteams Woche für Woche eine neue Hiobsbotschaft: Ob Faserriss, Bänderriss oder Kapselriss - mit dem TC-Lazarett hätte man gut und gerne zwei Mannschaften bilden können. Und das Verletzungsfüllhorn produzierte jede Woche eine andere Überraschung. Wohl selten zuvor war man querbeet durch alle Mannschaften so gepeinigt, die unglaubliche TC-Krankenakte ließ so mancher Mannschaft ihr Saisonziel verpassen. Die Spielzeit 2005 wird in der TC Geschichte wohl als „die Saison der Verletzten“ ihren Platz finden. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet die Ältesten im Verein, das Landesligateam der Herren 65 blieb von gravierenden Verletzungen verschont! Aus besagten Gründen hatte somit auch das mit Spannung erwartete Aufstiegsspiel der zweiten Herrenmannschaft beim TC Weißenburg nur noch statistischen Wert. Denn mit Christian Misslbeck und dem jüngsten Teamkapitän der Liga, Franz Netter, waren auch noch zwei sichere Punktgaranten mit Verletzungen kurzfristig ausgefallen. Somit blieb es der jungen Truppe leider verwehrt, eine tolle Saison mit dem durchaus möglichen Aufstieg zu krönen.
Herren - Kreisklasse 2: TC Weißenburg II – TC Greding 2
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Festtagsstimmung in Greding, die Fahnen gehisst, die Zuschauerkulisse recht ansprechend. Ein ganz besonderes Flair weht heute über der TC-Anlage. Das kann nur eines bedeuten: Bezirksklassenheimspiel der ersten Herrenmannschaft. Auch der allergrößte Laie erkennt recht schnell, dass es sich hier um alles andere, als um Brotzeitsport handelt. Und wie immer kracht es natürlich gewaltig, es wird so richtig geknüppelt. Auch in ihrem letzen Saisonspiel zeigte die Gredinger Mannschaft eine der Spielklasse entsprechende sportliche Einstellung. Lohn dafür: ein 8:1 Siegen gegen den TUS Feuchtwangen und damit ein hervorragender dritter Platz im Endklassement. Und man kannte wirklich kein Erbarmen - die Gäste aus dem Frankenland schickte man auf ihrer Reise im Fahrstuhl gleich eine Etage tiefer: Beim Aussteigen soll angeblich wiederholt die Taste mit der Aufschrift „Kreisklasse 1“ aufgeblinkt haben. Im Fahrstuhl nach oben befindet sich dagegen wieder Sebastian Lerzer, der nach langer Verletzung wieder zu seiner Form findet: An der Pol-Position gewann er sein Spiel klar und deutlich. Tolles Tennis im Doppel: Hier hat sich mit Markus Falk und Quetoslav Havlicek ein wahres Traumpaar gefunden. Für alle Zuschauer ist es ein Augenschmaus, dieses deutsch-tschechische Duo spielen sehen zu dürfen.
Herren Bezirksklasse 2: TC Greding – TUS Feuchtwangen 8:1
| Lerzer Sebastian | 6:1 | 6:1 | ||
| Havlicek Kvetoslav | 6:2 | 6:4 | ||
| Hobauer Christian | 6:0 | 6:0 | ||
| Beck Michael | 6:3 | 3:6 | 6:2 | |
| Falk Markus | 6:1 | 6:4 | ||
| Regensburger Jürgen | 6:3 | 6:3 | ||
| Havlicek/Falk | 6:2 | 6:4 | ||
| Lerzer /Regensburger | 4:6 | 4:6 | ||
| Hobauer /Beck | 6:1 | 6:3 |
Kreisklasse 3: SV Ochsenfeld – TC Greding III 4:5
Ein gutes Pflaster für die Dritte Herrenmannschaft war wie immer das Gastspiel beim SV Ochsenfeld. Mit dem zweiten Saisonsieg feierte man in der Höhenluft des Jura einen versöhnlichen Saisonabschluss. In Top-Form präsentiert sich derzeit Peter Miehling, der sich scheinbar bei mediterranem Klima sichtlich wohl fühlt. An Position eins überzeugte er mit einem klaren Sieg. Starke Vorstellung auch von Christian Hillebrand, der sein Spiel souverän gewann. Wie eine Wand: Das Doppel Markus Reinhard/Stefan Daiser. Peck für Knüppel-Cup Sieger Stefan Daiser: er unterlag zweimal im Tiebreak. Fünftes Spiel – fünfter Sieg. Spezialist im hinteren Paarkreuz: Rudi Meier, in seiner ersten Punktspielsaison gewann er wiederum sein Einzel. Stabil und gefestigt präsentiert sich dieses Jahr auch die erste Damenmannschaft. „Nur die Mischung macht’s“ - hatte man im vergangenen Jahr noch häufige Spielerwechsel und Personalprobleme zu verzeichnen, so hat sich in dieser Spielzeit ein homogenes Team mit klaren Positionen gefunden. Auch im Heimspiel gegen den TC Rednitzhembach zeigte man einmal mehr eine solide Leistung. Peinlich: die Gäste aus dem Schwabacher Ortsteil ließen zeitweise die gute Kinderstube des Fair-Plays vermissen. Das Spiel des Tages lieferte sicherlich Bettina Hotter, die in ihrem Dreisatzmatch ein besonderes Kämpferherz bewies: vor einer Zuschauerkulisse die an ein Relegationsspiel zum Aufstieg in die Landesliga erinnerte, zeigte sie in einem hart umkämpften Match eine beherzte Leistung. Eine starke Saison spielt auch Susi Weber – mit ihrer äußerst coolen Spielweise gewinnt sie Spiel für Spiel.
Kreisklasse 3: TC Greding – TC Rednitzhembach 6:3
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| Hennicke Gert | 6:3 | 6:4 | |
| Gültner Konrad | 6:0 | 6:1 | |
| Niederländer Theodor | 1:6 | 3:6 | |
| Frisch Winfried | 6:1 | 6:7 | 6:7 |
| Hennicke /Gültner | 6:4 | 0:6 | 7:6 |
| Niederländer /Frisch | 1:6 | 1:6 |
Junioren: TC Greding – Weißenburger TC 5:1
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