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14. Gredinger Jugend- und Nachwuchsturnier

14. Gredinger NachwuchsturnierGredinger Jugend- und Nachwuchsturnier 2012

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Pressebericht vom 17.07.2004

Kama-Cup und Sommerfest

(Martin Bauernfeind)  Eine laue Sommernacht - allmählich wird es dunkel. Alle Blicke sind auf die Bühne gerichtet. Die Spannung steigt langsam. Licht aus - Spot an. Ein passender Stimmungssong wird eingespielt – unter tosendem Beifall werden die Platzierten des Gredinger Tennis-Intervereinsturnier auf die Bühne gerufen. Strahlende Gesichter unter Blitzlichtgewitter – jeder Teilnehmer wird auf der Bühne entsprechend gefeiert und erhält den verdienten Applaus für eine tolle Leistung. Denn beim Kama-Cup wurde wirklich einiges geleistet: bei tropischen Temperaturen spielten Vereine und Gruppierungen einen ganzen Tag lang über Tennis – ob absolute Anfänger oder fortgeschrittener Hobbyspieler - insgesamt waren 34 Mannschaften am Start, die in drei nach Leistung unterteilten Kategorien ihre jeweiligen Meister ausspielten.


Für diese Masse einen Spielplan zu erstellen glich wieder einmal einer logistischen Meisterleistung – Sportwart Christian Hobauer war diese mit seinem Team wieder perfekt gelungen. Perfekt auch das Wetter, denn auf den geistlichen Beistand von Pfarrer Miroslav Bobras konnte man sich wie jedes Jahr verlassen: bei der dritten Turnierteilnahme des sympathischen Geistlichen aus der Pfarrei Morsbach gab es zum dritten Male perfektes Kaiserwetter. Sein Team – die Mannschaft der DJK Grafenberg - hätte schon allein deshalb den Turniersieg verdient gehabt. Sie scheiterte erst knapp im Halbfinale und belegte letztendlich einen hervorragenden dritten Platz.


Einen Querschnitt durch das Gredinger Vereinsleben bot das Teilnehmerfeld: Statt mit schweren Maschinen versuchte der Motorradclub mit den kleinen Filzkugeln sein Glück. Statt Gredonia-Helau konnte es für den Faschingsverein nur Bum-Bum-Boris heißen. Und statt „Kein schöner Land“ war für den Männergesangsverein Greding einen Tag lang die Melodie des rosaroten Panthers angesagt. Apropos Männergesangsverein: dieser gab bei seinem ersten Tenniseinsatz eine tolle Figur ab, die Namen Hurka, Hobauer, Greiner und Meyer wurden bei der abendlichen Siegerehrung ganz besonders gefeiert. Natürlich durfte auch König Fußball nicht fehlen. „Hipp hipp hurra – die Glubberer sind da!“ Die Mannschaft der Club-Fans schuf mit ihrer erstmaligen Teilnahme einen starken Gegenpol zu den titelverwöhnten Teams des Bayern-Fan-Clubs. Und auch der aktuelle Bezug kam nicht zu kurz: „Europameister 2004 – Griechenland“ – so war auf dem Rücken des Stammtischs Athenus zu lesen.


Doch neben den vielen Äußerlichkeiten stand natürlich das Tennisspielen im Vordergrund. Besonders erfreulich war dabei die Teilnahme vieler absoluter Tennisanfänger: Ein Aufschlag von unten, ein Ball der noch vor dem Netz aufspringt, ein unklarer Spielstand – alles kein Problem. Fehler werden sowieso verziehen und ein paar Stunden später sieht alles schon viel besser aus. Ingesamt zeigten gerade die blutigen Anfänger durchaus großes Tennistalent. Und bei der Vielzahl der Turnierteilnehmer gab es natürlich wieder zahlreiche Farbtupfer und Kuriositäten: Zum großen Familienduell kam es im Hause Kratzer als sich Vater Robert (Team Kama) und Sohn Julian (Team FC Bayern) im Viertelfinale gegenüberstanden. Der Vater konnte dabei den Sohnemann bezwingen und sorgte damit für den ersten Favoritensturz: mit dem Bayern Fanclub musste sich damit der Vorjahressieger bereits im Viertelfinale verabschieden. Dass sie sicher großes Talent zum Tennisspielen hat, zeigte Kathrin Bauernfeind von der Mannschaft der Gredonia eindrucksvoll. Mehrfach erhielt sie von den Zuschauern Szenenapplaus - Lohn dafür war die Auszeichnung zur besten Spielerin der in diesem Jahr erstmals ausgetragenen Damenrunde. Ebenfalls starkes Tennis bot Christine Beck von den Damen des Stammtisch Stern. Team 2006 – unter diesem Namen fegte eine Mannschaft aus Herrnsberg fast alles vom Platz. Sie hatte mit Markus Geyer auch einen der besten Turnierspieler in ihren Reihen. Die langjährigen KAMA-Cup Größen Hans Uhl (DJK Grafenberg) und Reinhard Waldau (Gredonia) wurden zudem als beste Spieler der A-Gruppe geehrt.


Spannend wie immer die dann die Endspiele. Bei den Fortgeschrittenen setzte sich der Skiclub mit den Kama-Cup Veteranen Bernhard Koller und Ingbert Weigand - beide sind schon seit der ersten Stunde des Turnier dabei – durch. Unterstützt wurden sie von Doris Koller. Im Endspiel gegen das Team Gredonia mit Alexander Hill und Reinhard Waldau zeigten sich Weigand/Koller einen Tick ausgebuffter. Spannend auch die Damenrunde: hier gewann die Mannschaft der Gredonia mit den Geschwistern Schmauser, Tanja Neumeier und Kathrin Bauernfeind. Sie besiegten das Team Stammtisch Stern allerdings erst im entscheidenden Doppel. Ihren Titel verteidigen konnte der Bayern-Fanclub in der B-Gruppe. Doch alles in allem gab es nur Sieger. Denn alle Teilnehmer erhielten wurden bei der abendlichen Siegerehrung von Sportwart Christian Hobauer und Vorsitzendem Gert Sorgatz mit Sachpreisen und Pokalen ausgezeichnet.

Und eine ganz besondere Ehrung hatte Gert Sorgatz noch für einen Mann parat, ohne den es das Vereineturnier wohl gar nicht geben würde. Otto Gilnhammer, jahrelanger Vorsitzender, des TC Greding, und Initiator des Turnieres wird unter tosendem Beifall die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit offiziell verliehen. Und mit dieser positiven Stimmung feiert man nun noch beim abendlichen Sommerfest noch recht lange. Aus einer lauen Sommernacht ist dann nämlich rasch ein kühler Morgen geworden – ja für manch einen ist es sogar schon wieder hell.


Dienstag, 22. Mai 2012

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