Weinfest 2008
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| Strahlende Gesichter bei den Siegern der Meisterschaft |
Auftakt dazu war die traditionelle Herbstwanderung: Anette Metzner hatte wieder einmal eine interessante Strecke vorbereitet. Unter dem Motto Natur und Historie ging es über eine interessante Strecke Richtung Kipfenberg. Bei herrlichem Wetter konnte man neben der tollen Herbstlandschaft auch die Zeugen der Vergangenheit bewundern. Hügelgräber – Zeugen aus der Eisen- und Bronzezeit, eine Jahrtausende alte Bestattungsformen. Nach dem Hügelgräberweg ging man dann zum kulinarischen Teil über.
„Befiehl den letzten Früchten reif zu sein, gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dräng sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein.“ (Rilke) Und der Wein hatte am zwei Wochen später stattfindenden Weinfest tatsächlich die nötige Reife. Und bei so mancher Weinsorte war auch die nötige Süße vorhanden – getrunken wurde im jeden Fall mehr als ausgiebig. Zu Federweißen und verschiedenen Weinsorten gab es noch ein tolles Buffet, so dass auch wirklich jeder auf seine Kosten kam.
Nach dem leiblichen Wohl gab es dann einen Rückblick auf die heißeste Zeit des Jahres: den Sommer. In einem kurzen Abriss ließ Sportwart Daniel Geyer die Vereinsmeisterschaften noch einmal Revue passieren. Zusammen mit Vorstand Gert Sorgatz führte er dann die Siegerehrung durch. Bei weitgehend ordentlicher Teilnahme wurde diesmal wieder an einem Wochenende um die Titel gekämpft.
Wie immer ein sportliches Highlight war natürlich die Herrenkonkurrenz: Es kristallisierten sich hier zwei echte Halbfinals heraus, bei denen sich letztlich die Favoriten durchsetzten. So standen sich im ersten Halbfinale Manfred Meier und Daniel Geyer gegenüber, Geyer gelang ein klarer Sieg, er qualifizierte sich somit fürs Endspiel. Im zweiten Semifinale kam es zu einem echten Sandkastenduell alter Tage: Christian Hobauer gegen Martin Bauernfeind. Mit einer Tennisdemonstration zog Hobauer ins Finale ein. Hier kam es zu einem packenden Dreisatzmatch, Routinier Hobauer gewann letztendlich gegen Geyer und holte wiederum den Vereinsmeistertitel. Diese dürften sich nun im zweistelligen Bereich angesiedelt haben. Dritter wurde Martin Bauernfeind vor Manfred Meier. Ein packendes Endspiel auch im Herren Doppel, die beiden Einzelfinalisten Geyer/Hobauer besiegten die beiden „Riesen“ Michael Beck und Jürgen Regensburger in einem knappen Doppel. Der dritte Platz im Doppel wurde wegen Terminschwierigkeiten nicht mehr ausgespielt.
Mau wie immer die Teilnahme bei der Damen A Gruppe. Waltraud Ochsenkühn dominierte hier das Feld und holte sich wiederum den Titel des Einzel Damenvereinsmeisters. Auf Rang zwei landete Tamara Flemming-Klötzner, Anette Metzner blieb ebenso ein Platz auf dem Treppchen. Eine starke Leistung zeigte in der Damenkonkurrenz das Nachwuchstalent Flora Metzner, die problemlos mit den Erwachsnen mitspielen konnte. In der Damen B- Gruppe siegte Martina Moosburger vor Andrea Kerling, Regina Beck und Anette Mosburger landeten auf den weiteren Plätzen. Die teilnehmerstärkste Runde war das Herren B – Finale.
Inspiriert durch den Breitensportbeauftragten Georgios Fotopoulos war hier ein wahres Mammutfeld am Start. Bedenkt man, dass die meisten Starter erst in diesem Jahr mit dem Tennissport begonnen hatten, eine tolle Sache. Heiße packende Spiele, erbitterte Kämpfe, ergreifende Jubelszenen, Leidenschaft pur – hier war alles geboten was Sport ausmacht. Sieger wurde Bernhard Dollinger, der im Finale Robbi Härteis besiegen konnte. Packend auch das Spiel um Platz drei zwischen Sepp Sicka und Horst Krause. Sicka holte sich dabei den dritten Platz.
„Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat (Rilke).“ Und so wartet jeder Tennisspieler schon wieder sehnsüchtig auf das nächste Jahr, auf eine ganz bestimmte Jahreszeit: Hier steigen keine Drachen mehr, dagegen wird es allmählich wärmer. Der Schnee ist geschmolzen, die Wiesen werden grün und die Blumen beginnen zu blühen. Die Plätze werden geöffnet und es dann kann es wieder losgehen.
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