Fragen und Antworten rund um den Tennisverein Greding
Warum muss der Tennisplatz bewässert werden?
- Erstellt:
- Mittwoch, 02. September 2009
- Letzte Bearbeitung:
- nie
Antwort
Ebenso wie das Abziehen eines Sandplatzes nach dessen Benutzung gehört auch das vor Betreten des Platzes besonders an heissen und trockenen Tagen zelebrierte Bewässern zu dem Ritual, das sich um das eigentliche Spiel auf dem Platz entwickelt hat. Aber warum muss man eigentlich den Platz bewässern oder "gießen", wie die Tomaten im heimischen Garten?
Das Bewässern an trockenen Tagen beseitigt einige negative Eigenschaften von zu trockenen Plätzen:
- Zum Einen wird der Platz mit zunehmender Trockenheit immer schlechter, da sich durch den sich ansammelnden losen Sand immer mehr "Häufchen" bilden und der Platz schon nach kurzer Spielzeit immer schlechter wird.
Durch den nicht mehr gebundenen Sand wird auch durch das Abziehen des Platzes noch mehr (Sand-)Material zu "Häufchen" zusammengezogen, so dass sich unter dem Abzieher mit der Zeit ein Berg von Sand bildet und auf dem Platz die Sandschicht immer dünner wird.
Eine weitere negative Eigenschaft offenbart ein trockener Tennisplatz erst an besonders windigen Tagen (Kontaktlinsenträger und Menschen mit empfindlichen Augen können ein Lied davon singen): Der Wind bläst den lockeren Sand über den Platz und an Böhentagen sogar leicht vom Platz! - nicht gerade förderlich für die Gesundheit der Augen und des Sandplatzes.
Eine von manchen Spielern (besonders starke Aufschläger) nicht immer negativ bewertete Eigenschaft von trockenen Sandplätzen: Sie werden vermeintlich schneller, so dass die Bälle höher und weiter springen und das Tennisspiel an sich schneller wird (vergleichbar mit schnellen Böden, wie Gras oder Hartcourt)





