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Bericht vom 03.-06.06.10

 07.06.10 (mbf) Es sind nicht Siege oder Niederlagen, nicht Meisterschaften und Pokale, nicht Ranglisten und Bilanzen, die das Faszinierende am Sport ausmachen.

Wer Sport treibt, den faszinieren vielmehr die vielen anderen Facetten. Das mit Abstand schlechteste Spielwochenende des TC Greding seit vielen Jahren bot daher eine gute Möglichkeit mal wieder die Sinne zu schärfen und den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge des Sports zu legen: Und diese liegen sicherlich nicht nur im reinen Ergebnisbereich. Denn bei genauem Hinsehen konnte man auch am schwärzesten aller schwarzen Wochenenden noch viele positive Facetten entdecken: Gesund auf dem Court zu stehen und zu spielen ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Sich bewegen, Schwitzen, fighten, an die Grenze gehen und sich danach so richtig auszupowern – hier werden Stresshormone abgebaut und die Glückshormone jagen durch den Körper, so dass wir uns nachher so richtig gut fühlen. In einer Mannschaft spielen und dort Spaß zusammen haben – was gibt es schöneres. Der Mensch ist ein Herdentier und braucht den ständigen Austausch mit anderen. Danach noch eine schöne heiße Dusche und ein gemeinsames Essen – das ist Lebensqualität.

Mit diesen vielen positiven Facetten konnte die Qualität der Spielergebnisse am verlängerten Tenniswochenende leider nicht mithalten: Summa summarum war es das  schwächste Medenwochenende seit Jahren, es setzte fast nur herbe Klatschen. Den absoluten Supergau verhinderte das Damenteam mit ihrem unerwarteten und daher besonders hervorzuhenbenden Auswärtserfolg beim bisher unbesiegten TSV Dietfurt.  Souverän wie immer die Gredinger Nummer eins Martina Beck, die mit einem klaren Sieg aufhorchen ließ. Gegen eine eminent starke Gegnerin spielte Anette Metzner ein Spitzentennis und gewann. Michi Schmauser und Carmen Hackner beide mit starken Vorstellungen holten die Punkte drei und vier, so dass man mit klaren Vorteilen ins Doppel ging. Hier machte sich dann einmal mehr die tolle Trainingsarbeit von Coach Daniel Geyer bemerkbar. Beck/Metzner sowie Andrea Schneider und Tanja Neumeier holte die entscheidenden Punkte zum umjubelten Gesamtsieg. „Siege müssen gefeiert werden“ – entsprechend wurde der tolle Auswärtserfolg dann auch noch auf der Clubterrasse begossen. Und so geht man mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele.

 

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Jugendturnier 2010

30.5.10 (mbf) „Sie sind der Meinung – das war spitze!“.

Wer in der Zeit der Hitparade, von Bonanza und des VW-Käfers aufgewachsen ist, hat diesen legendären Spruch von Quizmaster Hans Rosenthal noch heute in seinen Ohren. In seiner Rateshow „Dalli-Dalli“ würdigte der Berliner damit herausragende Leistungen seiner Kandidaten: Warnleuchten, ein schriller Alarmton -  dann folgte der laute „das war spitze!“-Ruf. Begleitet wurde dieser dann noch von einem gleichzeitigen Luftsprung. Das Bild wurde kurz eingefroren – für die damalige Technik eine echte Sensation! Die Siebziger und Achtziger sind heute passe - doch wäre Hans Rosenthal beim zwölften Gredinger Jugendranglistenturnier zu Gast gewesen, so wären die Alarmtöne besonders schrill, sein Schrei extrem laut und sein Sprung wohl so hoch wie nie zuvor gewesen: Denn was die Teilnehmer und Organisatoren diesmal auf die Beine stellten, war mehr als herausragend.

„Sie sind der Meinung – das war spitze!“: Es war ein gigantisches Turnier, das das ohnehin schon hohe Niveau der Vorjahre noch einmal toppte. Teilnehmerfeld, Organisation, Atmosphäre und sportliches Niveau. Auf diese vier Turnierkonstanten konnte man sich wie immer verlassen. In punkto Teilnehmerfeld und Leistungsniveau ging es in der Skala aber noch mal deutlich nach oben. Vor allem das Spielniveau der Finaltage wird noch in Jahren mit dem zwölften Jugendranglistenturnier in Verbindung gebracht werden:  Denn vier Tage lang wehte ein echter Hauch von höherklassigem Sport über der TC-Anlage.

178 – wer die  Zahl im Aushang laß, dachte zunächst an einen Druckfehler oder an die ersten Alterungsprozesse: möglicherweise hatte die Sehkraft schon etwas nachgelassen. Wegen der hohen Anmeldezahl fand das Turnier erstmals an vier Tagen statt: Vier Tage Dauertennis, vier Tage gelbe Filzkugeln, vier Tage bunte Tennisfarben: Dominiert von der Grundfarbe weiß, war von lila über mintgrün bis zu kaminrot alles zu sehen. Die blaue Schlägerseite kombiniert mit dem rosa Griffband zählte dagegen eher zu den Exoten. Breit gefächert auch das Spielrepertoire der Akteure. Harte lange Schläge von der Grundlinie waren dabei das beste Mittel. Von diesem Rezept machten auch die Gredinger Heimakteure Gebrauch: Zwar war noch nicht alles Gold was glänzt, doch Günter Beck, Stefan Beck, Marvin Flemming, Alexander Lehmair konnten immerhin jeweils ein Spiel gewinnen. Hier macht sich sicherlich die Trainingsarbeit von Coach Zdenek Hlavacek bemerkbar: Dessen Tochter Sina (ASV Neumarkt) spielte zudem ein tolles Turnier und unterlag erst im Finalspiel. Vorjahressieger Christian Pfaender aus Greding, der trotz jüngeren Jahrgangs in der stark besetzten Nachwuchsklasse an den Start gegangen war, musste am zweiten Turniertag leider verletzungsbedingt passen. Dafür sprang Lokalmatador Laurin Metzner in die Bresche: in der Altersklasse U 12 gelangte er bis ins Halbfinale und sorgte mit Rang drei für eine echte Turniersensation. Metzner steigerte sich von Spiel zu Spiel und schoss den an Nummer drei gesetzten Spieler aus dem Turnier. Ganz starke Grundschläge, die Vorhand und Rückhand nahezu gleich sicher. Ein tolles Laufvermögen, dazu eine entsprechende Risikobereitschaft – das war Metzners Faustpfand an den vier Turniertagen. Stärken en masse präsentierte auch Felix Rupp, ein weiterer Lokalmatador: Der für den 1. FC Nürnberg startende Allersberger glänzte durch kluge Spielweise und stieß mit souveränen und glatten Siegen bis ins Finale vor. Leider stand das Endspiel dann unter keinem guten Stern. Rupp unterlag gegen einen starken Kontrahenten. Zudem mussten die Finalspiele witterungsbedingt mehrmals unterbrochen werden.

Das Wetter war im übrigen das einzige, worauf die Turnierveranstalter keinen Einfluss hatten: Gert Sorgatz, Daniel Geyer und Peter Miehling war es wieder gelungen, ein perfektes Turnier auf die Beine zustellen. Besonders gelobt wurde der reibungslose Turnierablauf mit dem perfekten Zeitplan: Dazu gehörten auch wieder Spiele auf der Außenanlage in Kinding. Sonne und frische Luft den ganzen Tag über garantierten einen Hauch von Prärieleben. So mancher kam sich wie auf einem Außenposten der US-Army im Wilden Westen vor. Entsprechend war dann auch die Verpflegung. Das Schiedsgericht mit Marshall Jorgo Fotopoulos wurde mit einem echten Butterflysteak beliefert. Das Wildwest-Steak war der Turnierrenner schlechthin. Am Grill gebrutzelt, dazu noch mit frischen Zwiebeln belegt: Für solche Köstlichkeiten war das Versorgungsteams um Anette Metzner und Carmen Hackner zuständig. Ihr Einsatz trug auch wesentlich zur familiären Wohlfühlatmosphäre bei.

Und wenn die Rahmenbedingungen passen, dann sind auch Top-Leistungen möglich. Dafür wurden die Spieler dann am Sonntag von Vorstand Christian Hobauer mit Urkunden und Sachpreisen beschenkt. Und die Leistungen waren an den vier Turniertagen wirklich herausragend: vor allem im Bereich Nachwuchs U 21, das mit dem besten Starterfeld aufwarten konnte. Hier sah man tollen Tennissport, aber auch die dunkle Seite des Leistungstennis: Ein Halbfinalspiel des weiblichen Nachwuchs wird wohl deshalb in Erinnerung bleiben, da die Guten Sitten hier deutlich überschritten wurden. Kontrastprogramm dagegen das Herrenhalbfinale zwischen  Benedikt Wilde (TV Fürth 1860) und Dino Volkholz (Greuther Fürth): die beiden zeigten eindrucksvoll, was einen höherklassigen Spieler auszeichnet: Kampf bis aufs Messer, aber absolute Fairness auch bei engsten Bällen – das Spiel hätte den Fair-Play Preis durchaus verdient gehabt. Zudem war es wohl das beste Herrenspiel, das seit Jahren auf der Gredinger Anlage stattgefunden hat. Wilde, der seine Medenspiel sonst in der Bayernliga absolviert, und sein Gegenüber spielten ein Match der Extraklasse, dass viele Zuschauer bis in die späten Abendstunden verfolgten. Enormes Tempo, Top-Athletik, Spielwitz und viele direkte Punkte. Das Dreisatzmatch war der Hammer des Turniers. Mit Bällen eben, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

„Sie sind der Meinung das war spitze!“ Bei diesem Match hätte die Sirene laut getönt und Hans Rosenthal wäre nicht nur einmal in die Luft gesprungen.

 

Finalspiele:

 

U 21 männlich

Benedikt Wilde (TV Fürth 1860) – Felix Rupp (1. FCN) 6:4/6:3

U 21 weiblich

Julia Sauer (TC Schönbusch Aschaffenburg) – Lena Widmann  (TC Postkeller Weiden) 6:3/6:3

U 16 männlich

Noah Böhm ( TC RW Eichstätt) – Sven Göpfrich (TV Adelsdorf) 6:1/6:1

U 16 weiblich

Jessica Behnke (TC GW Bayreuth) – Jennifer Behnke (TC GW Bayreuth) 6:3/4:6/7:5

U 14 männlich

Jan Leithner (Spvgg Jahn Forchheim) -  Patrick Schulz (ASV Neumarkt) 5:7/7:5/6:3

U 14 weiblich

Stefanie Pöbel (TSV Dietfurt) – Madelaine Teibner (RW Ingolstadt) 7:5/6:2

U 12männlich

Cornelius Schramm (TB Erlangen) – Dominik Maly ( GSV Altenfurt) 6:2/6:2

U 12 weiblich

Pia Heppt (TB Erlangen) – Katharina Wimmer (TB Erlangen) 6:4/6:3

U 12 männlich Nebenrunde      

Philipp Sauer ( TV Aschaffenburg) – Florian Beyer (ESV Flügelrad Nürnberg) 6:0/6:2

U 10 männlich

Alexander Wolfschmidt (CaM Nürnberg) – Laurenz Euba (SC Mühlried) 6:2/6:1

U 10 weiblich

Nathalie Teibner (TSV Gaimersheim) – Sina Hlavacek (ASV Neumarkt) 6:0/6:1

   

Bericht vom 16.5.2010

17.5.2010 (mbf)

Es ist ein ganz besonderes Gefühl. Wer jemals Wettkampfsport betrieben hat, der kennt es: Es gelingt einfach alles. Man hat einen Lauf.

Die Mannschaft eilt von Sieg zu Sieg: „Bei denen könnte sogar meine Großmutter im Sturm spielen. Die würde auch treffen, so einen Lauf haben die“, so Sportkommentator Hansi Küpper. Ein gelungenes Auftaktspiel, ein überraschender Auswärtssieg, schon ist das nötige Selbstvertrauen da. Und urplötzlich schwimmt man auf einer Welle, auf der alles leicht von der Hand geht: Man hat die nötige Lockerheit, spielt wie im Rausch und freut sich auf den nächsten Ball, ohne an das Ergebnis zu denken. Flow-Effekt, so nennt dies der Sportwissenschaftler. Der Tennisschläger ist dann wie die direkte Verlängerung des Armes, Körper und Geist scheinen mit dem Tennisplatz zu verschmelzen.

Von einem echten Lauf in der noch jungen Saison kann man bisher sicherlich bei zwei Gredinger Mannschaften sprechen: Denn die neugegründete Mannschaft Herren 40 sowie die dritte Herrenmannschaft sind bisher noch unbesiegt und haben es sich an der Tabellenspitze schon gemütlich gemacht.

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Nichts ist aktueller als Livescore - Tennisbundesliga live ab dem ersten Aufschlag!

Immer schneller, höher, weiter... das gilt nicht nur für den sportlichen Wettkampf, sondern auch für die Bereitstellung von Sportergebnissen im Internet. Am 14.05. beginnt die Damen-Tennisbundesliga und ab 02.07. schlagen die Herern in der 1. Bundesliga auf. Damit jeder Punkt so schnell wie möglich im Internet landet, werden die Schiedsrichter der Spiele mit einem PDA ausgestattet. Die Punkte und Spielstände werden so innerhalb von Sekunden auf die Internetpalttform des DTB und tennisscores.de übertragen.

Auf der Startseite unserer Homepage findet man ab sofort in der rechten Menüleiste einen Button "Livescores Bundesliga". Beim Klicken auf den Banner öffnet sich eine neue Seite, auf der die Begegnungen der Bundesligen ausgewählt und live Punkt für Punkt mitverfolgt werden können - Spannender geht´s nimmer! Viel Spaß beim mitfiebern, wie sich unsere beiden bayerischen Erstklassenvereine 1. FC Nürnberg und TC Amberg am Schanzl diese Saison schlagen werden. Der "Club" spielt am 02.07. in Nürnberg gegen den Erfurter TC Roth-Weiß und die Amberger müssen am gleichen Tag gegen den TK Grün-Weiss Mannheim antreten, einem der Topfavoriten auf den diesjährigen Titel. Namen wie Jürgen Melzer (AUT), Janko Tipsarevic (SRB) und den vier deutschen Top-Spielern Benjamin Becker, Björn Phau, Simon Stadler und Denis Gremelmayr gehören zum diesjährigen Top-Aufgebot  der Mannheimer

   

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